Thomas Bareiß MdB wirbt mit kommunalen Vertreter für die Bundeswehrstandorte in Berlin

Auf Einladung des CDU-Wahlkreisabgeordneten Thomas Bareiß MdB sind die Standortbürgermeister sowie Vertreter der Landratsämter für eineinhalb Tage nach Berlin gereist, um gemeinsam mit ihrem Wahlkreisabgeordneten für den Erhalt der Standorte zu kämpfen und werben. So standen Gespräche mit den beiden Parlamentarischen Staatssekretären aus dem Bundesverteidigungsministerium, Christian Schmidt und Thomas Kossendey, mit dem verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ernst-Reinhard Beck MdB sowie weiteren Fachpolitikern aus dem Bereich der Verteidigungspolitik der Bundestagsfraktion auf dem Programm.  In diesen Gesprächen legten die Bürgermeister und der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß noch einmal ausführlich dar, welch hohen Stellenwert die Bundeswehr und ihre Standorte in unserer Region hat- gesellschaftlich und wirtschaftlich.

 

Die Bundeswehr hat im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen eine lange Tradition und ist im regionalen Gemeindeleben fest verankert. An den vier Standorten sind insgesamt 4.500 Soldaten und zivile Mitarbeiter beschäftigt. Viele weitere überzeugende Gründe sprechen bei uns für unsere Standorte: So liegen alle Standorte nah beieinander und in geringer Entfernung zum Truppenübungsplatz Heuberg. Durch ihren modernen und leistungsfähigen Ausbau bieten die Standorte sowohl aus militärischer als auch betriebswirtschaftlicher Sicht viele Synergieeffekte. Das Konzept von Bundesverteidigungsminister de Maizière sieht vor, dass die Bundeswehr in Zukunft aus bis zu 185.000 Soldaten, bisher 250.000, sowie 55.000 zivilen Mitarbeitern bestehen soll. Aber nicht nur die Umstrukturierung der Bundeswehr ist Teil des Konzepts, auch die Präsenz der Truppe in der Fläche hat weiterhin einen hohen Stellenwert, die die Akzeptanz und Solidarität für unsere Soldaten in der Bevölkerung weiterhin fördert. Auch wenn es nicht einfach wird, können wir weiterhin hoffen. „Dass einige Standorte in Deutschland schließen müssen, lässt sich leider nicht bestreiten, aber wir haben bei uns im Wahlkreis optimale Bedingungen, um die zukünftigen neuen Anforderungen der Bundeswehr an ihre Standorte zu erfüllen. Grundsätzlich brauchen wir in unserem Wahlkreis leistungsfähige Einheiten, die auch zukünftige Strukturentscheidungen überdauern können,“ so der CDU-Abgeordnete Thomas Bareiß.

 

Der bisherige Zeitplant sieht wie folgt aus: Die Feinplanung im Bundesverteidigungsministerium wird bis 31.08.2011 abgeschlossen sein. Im Anschluss daran finden Abstimmungsgespräche mit den Landesregierungen statt. Die endgültige Entscheidung über die Standortschließungen wird dann in der letzten Oktoberwoche getroffen. „Ich möchte betonen, dass die öffentlichen Spekulationen vom Wochenende jeglicher Grundlage entbehren und noch keine Entscheidung getroffen wurde. Bis zur endgültigen Entscheidung müssen alle Kräfte noch einmal gebündelt werden und wir sind alle verpflichtet, gemeinsam für unsere Standorte kämpfen. Ich bin froh, dass wir gerade zum jetzigen Zeitpunkt noch einmal gemeinsam in Berlin gekämpft haben. “ so Thomas Bareiß abschließend.

 

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