Thomas Bareiß setzt sich für die Apotheken vor Ort ein!

- Versandhandel schadet der flächendeckenden und wohnortsnahen Versorgung!

 

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß suchte das Gespräch mit der Apothekerfamilie Spindler der Stadtapotheke in Schömberg und dem Apotheker Simon Forster der Laizer Apotheke in Sigmaringen-Laiz. Grund war das EuGH-Urteil zur deutschen Arzneimittelpreisbindung im Versandhandel und die aktuelle Diskussion über ein mögliches Verbot bei verschreibungspflichtigen Medikamenten. „Durch die EuGH-Rechtsprechung sind viele Apotheken in der Fläche ernsthaft in ihrer Existenz bedroht! Es darf zu keinem Apothekensterben kommen", betont Thomas Bareiß MdB. „Unsere Apotheken stellen vor Ort nicht nur eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung unser Bürger mit Medikamenten sicher, sondern sie sind auch beim persönlichen und vertrauensvollen Umgang mit den Patienten sowie bei der Abgabe von rezeptpflichtigen Medikamente unersetzlich", erklärt Bareiß MdB weiter.

 

Aus diesem Grund haben der Wahlkreisabgeordnete, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe MdB unmittelbar nach der Urteilsveröffentlichung ein Verbot des Versandhandels von rezeptpflichtigen Medikamenten gefordert. Thomas Bareiß begrüßt den Vorstoß der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zeitnah einen verfassungs- und europarechtssicheren Gesetzentwurf vorzulegen und zur Abstimmung zu bringen. Gerade bei verschreibungspflichtigen Medikamenten zeige es sich, wie wichtig die apothekerliche Beratung sei. Mit viel Sensibilität und auf vertraulicher Basis würden die Apotheker die Patienten informieren und beraten. Das schaffe der Versandhandel nicht und öffne die Tür für Falscheinnahme oder Missbrauch.

 

Zudem kritisierte Thomas Bareiß den Koalitionspartner: „Die SPD muss nun Farbe bekennen, ob es ihr tatsächlich um die gute Versorgung der Patienten geht. Entscheidend ist nun ein rechtssicheres und handhabbares Ergebnis im Sinne der Bürger und der Landapotheken." Bareiß sicherte seine Unterstützung in Berlin zu, um die Zukunft der Apotheken im ländlichen Raum und die gute Versorgung der Patienten seines Wahlkreises weiterhin zu gewährleisten.

 

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